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Danke, Jänner!

Die letzten Winter zählen zu den wärmsten der österreichischen Messgeschichte. Dem heurigen bleibt ein solches Schicksal erspart – dank eines winterlichen Jänners. Eine Bilanz zum Winter 2016/17.

Sonniger Winter

Der Winter 2016/17 geht als einer der sonnigsten in die österreichische Messgeschichte (seit 1925) ein. Mit 415 Sonnenstunden (+73%) stellt Innsbruck gar einen Sonnenscheinrekord auf (bisheriger Rekord: Winter 2007/08 mit 405h). Auch Klagenfurt könnte noch einen Rekord aufstellen (aktuell: 383h (+67%), bisheriger Rekord: Winter 2007/08 mit 399h).

Bild: wetterblog.at / Hintergrundbild: flickr / CC BY 2.0

Schneereiches Innsbruck

So spät wie selten, dafür dann aber reichlich! Den ganzen Dezember hindurch blieb Innsbruck schneelos, der Jänner brachte der Tiroler Landeshauptstadt hingegen gleich dreimal soviel Neuschnee wie normal:  Exakt 67 cm (Klimamittel: 25 cm) sind in den letzten 4 Wochen zusammengekommen, ähnliche Mengen gab es in den letzten 30 Jahren nur 2x, nämlich 2012 (64 cm) und 1995 (63 cm). Man muss schon bis ins Jahr 1981 zurückblicken, um einen schneereicheren Jänner zu finden; damals sind in Innsbruck 107 cm zusammengekommen. Der Jänner-Rekord liegt übrigens bei 137 cm (1951).

Webcambild vom 27. Jänner 2017 mit Blick auf Innsbruck (Quelle: foto-webcam.eu)

Winter-Halbzeit

Nach drei extrem warmen Wintern in Serie, könnte der heurige einer der kältesten des 21. Jahrhunderts werden. Und das, obwohl der Dezember alles andere als winterlich war. Eine Bilanz zur Halbzeit.

Erster Schnee im Süden

Zum ersten Mal in diesem Winter ist nun auch der Süden Österreichs mal weiß geworden!
Schneearmut im Süden ist – abhängig von der Wetterlage – nicht so ungewöhnlich; dass es aber in der ersten Winterhälfte überhaupt nicht schneit, sehr wohl: Vielerorts ist das heute im Süden das späteste Schneefallereignis der jeweiligen Messgeschichte!

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