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Wenn Heilige Kälte bringen

Fragen über Fragen
Sie gelten wohl als bekannteste aller Bauernregeln, stehen Mitte Mai im Kalender und sind vom Landwirt bis zum Hobbygärtner gefürchtet: die Eisheiligen. Doch was hat es mit diesen ominösen Herren auf sich? Bloß eine nette Geschichte oder bringen sie tatsächlich gerne Kälte? Und vor allem: Was hat das alles mit der Kirche zu tun?

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April, April!

Die launenhafte Diva
Er ist verschrien als launenhaft und bietet wettermäßig so ziemlich alles, was in unseren Breiten denkbar ist, von Winterrückfällen bis zu ersten Sommertagen. Ihm zu Ehren gibt es gar einen eigenen Ausdruck im Deutschen – „Aprilwetter“ steht für wechselhaftes, unbeständiges, meist kühles Wetter. Der April ist schlicht die Wetter-Diva schlechthin unter allen Monaten, doch: Warum macht ausgerechnet der April, was er will?

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Winter-Halbzeit

Nach drei extrem warmen Wintern in Serie, könnte der heurige einer der kältesten des 21. Jahrhunderts werden. Und das, obwohl der Dezember alles andere als winterlich war. Eine Bilanz zur Halbzeit.

2016 in den Top 10!

Schon jetzt ist fix: Auch 2016 wird sich unter die wärmsten Jahre der österreichischen Messgeschichte (Aufzeichnungsbeginn 1768) einreihen! Abhängig von der Witterung der letzten Dezemberwoche, wird 2016 zwischen Platz 4 und 6 landen. Es ist damit das bereits zwölfte Jahr des 21. Jahrhunderts, das in die Top 15 der wärmsten Jahre einzieht!

Hier das bisherige Ranking:

Platz 1 2014 Platz 6 2002
Platz 2 2015 Platz 7 2008
Platz 3 1994 Platz 8 2011
Platz 4 2007 Platz 9 2012
Platz 5 2000 Platz 10 2009

 

 

Negativrekord droht!

Schröcken in Vorarlberg zählt zu Österreichs verlässlichsten Wetterstationen in Sachen Schneemessung – die Messreihe geht zurück bis 1900.
Heute gab’s hier den ersten Neuschnee des heurigen Winters: heiße 3 cm. Lange werden sich diese wohl nicht halten können, und da es mit Schneenachschub bis Weihnachten eher schlecht aussieht, drohen selbst hier auf 1200 Meter nicht nur grüne Weihnachten, sondern auch ein neuer Negativrekord in Sachen Schnee: Statistisch gesehen liegt in Schröcken an 29 Dezembertagen eine geschlossene Schneedecke von mindestens 1 cm. Mit heute (12. Dezember) sind wir gerade mal bei Tag 1! Das bisherige Minimum wurde im Jahr 1953 mit 11 Schneedeckentagen registriert.

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